Energie & Umwelt

Extreme Wetterlage: Dunkelrote Unwetterwarnung für Frankfurt und Rhein-Main

Das Rhein-Main-Gebiet, insbesondere Frankfurt, steht vor einer extremen Wetterlage, die die höchstmögliche Stufe der Unwetterwarnung, Dunkelrot, ausgelöst hat. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor den drastischen Auswirkungen des bevorstehenden Wetters, das massive Beeinträchtigungen und Gefahren mit sich bringt.

Schneefall und Glatteis sorgen für Chaos auf den Straßen

Bereits am frühen Morgen sind in Frankfurt die ersten Schneeflocken gefallen, wobei der Westen der Stadt stärker betroffen war als der Osten. Weiter südlich, in Darmstadt, fiel Regen, der auf den Straßen sofort zu gefrieren begann. Die DWD-Warnungen vor extremer Glätte sind daher äußerst ernst zu nehmen.

Es wird erwartet, dass in Frankfurt etwa 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee fallen, aber die größere Sorge gilt den spiegelglatten Straßen, die eine “große Gefahr für Leib und Leben” darstellen, wie der DWD warnt. Der Aufenthalt im Freien wird dringend vermieden, und Verkehrsteilnehmer sollten, sofern Fahrten unvermeidbar sind, auf Sperrungen vorbereitet sein. Es wird empfohlen, vollgetankt zu fahren und Decken sowie warme Getränke mitzuführen. Darüber hinaus sollten sich die Bewohner von Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet auf mögliche Netzausfälle, wie Strom- und Mobilfunkunterbrechungen, vorbereiten.

Die höchstmögliche Warnstufe: “Große Gefahr für Leib und Leben”

Am frühen Mittwochmorgen hat der Deutsche Wetterdienst seine Unwetterwarnung für Südhessen erweitert und die höchstmögliche Warnstufe, Dunkelrot, ausgerufen. Die Warnung bezieht sich auf “extremes Glatteis” und weist auf eine “große Gefahr für Leib und Leben” hin. Die Gefahr geht von gefrierendem Regen mit starkem Eisansatz aus. Die Menschen in der betroffenen Region sollten unbedingt zu Hause bleiben, wenn möglich im Homeoffice arbeiten und das Autofahren vermeiden. Es wird empfohlen, vollgetankt zu fahren und Vorsichtsmaßnahmen für den Fall von Netzausfällen zu treffen.

Offizielle DWD-Warnung für Rhein-Main

Die offizielle Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betrifft die folgenden Landkreise und Städte in Rhein-Main, Süd- und Mittelhessen:

  • Stadt Frankfurt
  • Stadt und Kreis Offenbach
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Wetteraukreis
  • Hochtaunuskreis
  • Main-Taunus-Kreis
  • Rheingau-Taunus-Kreis
  • Stadt Wiesbaden
  • Kreis Groß-Gerau
  • Odenwaldkreis
  • Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Kreis Bergstraße
  • Kreis Limburg-Weilburg
  • Lahn-Dill-Kreis
  • Kreis Gießen
  • Kreis Marburg-Biedenkopf
  • Vogelsbergkreis

Die gefährliche Wetterlage wird voraussichtlich zu einem erheblichen Wintereinbruch führen, bei dem extreme Glätte und hohe Sturzgefahr auftreten. Die Menschen werden dringend gebeten, äußerste Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.

Wetterexperte warnt vor “Alarmstufe Rot”

Wetterexperte Alban Burster warnt vor einer “Alarmstufe Rot” für Hessen. Besonders Süd- und Westdeutschland sollen von den Wetterkapriolen betroffen sein, die massive Schneefälle und gefrierenden Regen mit sich bringen. Ein Verkehrschaos und spiegelglatte Straßen sind vorprogrammiert. Burster appelliert eindringlich an die Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet, das Auto stehen zu lassen und, wenn möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

Es wird erwartet, dass ganz Hessen am Mittwoch mit starken Schneefällen konfrontiert wird, wobei im Südwesten bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Stellenweise kann der Verkehr komplett zum Erliegen kommen, und sogar Stromausfälle sind möglich. Die extremen Wetterbedingungen könnten mehrere Tage anhalten.

Die Menschen in der Region sind aufgefordert, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich auf erhebliche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und im öffentlichen Leben vorzubereiten. Die genauen Auswirkungen werden erst in den kommenden Tagen sichtbar werden, wenn die extreme Wetterlage ihr volles Ausmaß zeigt.

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