Soziales

Grenzgänger-Protest: Bauern und Bürger zeigen Unzufriedenheit mit der Politik

Andenhausen/Theobaldshof – Seit Wochen zeigen unzufriedene Bauern, Handwerker, Unternehmer und Bürger ihren Unmut an der hessisch-thüringischen Grenze bei Andenhausen/Theobaldshof. Sie kommen zusammen, um gegen die aktuelle Politik zu protestieren. In dieser Woche planen “die Grenzgänger” erneut Aktionen, bei denen sie ihre Unzufriedenheit mit der Ampel-Regierung zum Ausdruck bringen.

Der Protest der “Grenzgänger” hat in den letzten Wochen immer mehr an Fahrt aufgenommen. Bauern aus der Region Kaltensundheim und Dermbach beteiligen sich aktiv an den Aktionen. Am Mittwoch, dem 31. Januar, werden einige von ihnen an einem geplanten Mahnfeuer auf der Hohen Geba teilnehmen. Zudem planen sie für Freitag eine eigene Protestaktion, bei der sie erneut ein Mahnfeuer an der früheren Grenze entzünden werden.

Johannes Schuchert aus Steinberg, einer der führenden Köpfe der “Grenzgänger”, erklärt: “Wir wollen mit den Leuten ins Gespräch kommen.” In den vergangenen Wochen sei es gelungen, viele Menschen auf die Missstände und die Unzufriedenheit breiter Bevölkerungsschichten mit der aktuellen Politik aufmerksam zu machen. Schuchert betont, dass die “Grenzgänger” keine Straßenblockaden durchführen, sondern vielmehr auf Dialog und Solidarität setzen. Jeder, der bei den Protestaktionen vorbeifährt und seine Unterstützung zeigt, sei willkommen. Tatsächlich haben viele Autofahrer angehalten, um ihre Sorgen und ihren Frust zu teilen.

Die Solidarität mit den “Grenzgängern” zeigt sich auch durch konkrete Angebote der Unterstützung. Ein Angebot, die Protestierenden vor Ort am Freitag mit einem Frühstück zu versorgen, verdeutlicht die breite Zustimmung und Unterstützung für ihre Anliegen.

Die “Grenzgänger” stellen klar, dass sie nicht nur für die Bauern, sondern auch für Handwerker, Unternehmer und die breite Bevölkerung sprechen. Ihr Protest richtet sich nicht gegen einzelne Gruppen, sondern gegen die Politik der aktuellen Regierung. “Wir grenzen niemanden aus”, betont Johannes Schuchert.

Unterstützung erhalten die Bauern und Bürger auch von Seiten des Bauernverbandes, der für Dienstag eine Protestveranstaltung auf der Hohen Geba organisiert hat. Hierbei geht es darum, die Anliegen der “Grenzgänger” und anderer unzufriedener Bürger öffentlich zu vertreten und auf die drängenden Probleme hinzuweisen.

Die anhaltenden Proteste der “Grenzgänger” und anderer Bürger zeigen, dass die Unzufriedenheit mit der politischen Situation in der Region stark ist. Die Aktionen dienen nicht nur als Ventil für den Frust, sondern sollen auch dazu beitragen, dass die Anliegen der Bevölkerung Gehör finden und Veränderungen in der Politik angestoßen werden.

Die “Grenzgänger” und ihre Unterstützer setzen ein Zeichen für den Dialog und die Möglichkeit, sich gegen politische Entscheidungen zu erheben, die als ungerecht oder schädlich empfunden werden. Ihr Engagement zeigt, dass die Bürger eine aktive Rolle in der Gestaltung ihrer Zukunft spielen wollen.

Related Articles

Back to top button