Soziales

Jena setzt auf Zusammenarbeit mit dem Freistaat für Bezahlkarte bei Asylbewerbern

Die Stadt Jena plant die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber und setzt dabei auf eine kooperative Lösung mit dem Freistaat Thüringen. In einer Sitzung des Stadtrats erhielt die Stadtverwaltung den Auftrag, die Möglichkeit der Einführung dieser neuen Sozialleistungsform zu prüfen. Der Sozialdezernent der Stadt Jena strebt an, einen Flickenteppich von unterschiedlichen Lösungen in Thüringen zu vermeiden und stattdessen eine einheitliche Regelung im gesamten Freistaat zu schaffen. Die Stadt betont zudem, dass keine zusätzlichen Kosten für Städte und Gemeinden entstehen sollen.

Die Einführung einer Bezahlkarte

Die Idee, eine Bezahlkarte für Asylbewerber einzuführen, zielt darauf ab, die Abwicklung von Sozialleistungen effizienter und transparenter zu gestalten. Die Karte würde es Asylbewerbern ermöglichen, Leistungen wie Geldzahlungen, Einkaufsgutscheine oder andere soziale Unterstützung auf elektronischem Wege zu erhalten und zu nutzen. Dies soll nicht nur den Verwaltungsaufwand verringern, sondern auch eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung der ausgezahlten Leistungen ermöglichen.

Die Prüfung des Prüfauftrags

Die Stadt Jena hat nun den Auftrag erhalten, die Machbarkeit einer solchen Bezahlkarte zu prüfen. Dabei sollen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, darunter die technischen Anforderungen, Datenschutzfragen und die Integration in bestehende Systeme der Sozialverwaltung. Die Prüfung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Freistaat Thüringen, um sicherzustellen, dass eine einheitliche Lösung für das gesamte Bundesland entwickelt wird.

Einheitliche Lösung im Freistaat Thüringen

Der Sozialdezernent der Stadt Jena betont die Bedeutung einer einheitlichen Regelung für den gesamten Freistaat Thüringen. Ziel ist es, einen “Flickenteppich” von unterschiedlichen Lösungen in verschiedenen Städten und Gemeinden zu vermeiden. Eine einheitliche Regelung würde nicht nur die Verwaltung vereinfachen, sondern auch für Asylbewerber eine transparente und gerechte Abwicklung von Sozialleistungen gewährleisten.

Keine zusätzlichen Kosten für Städte und Gemeinden

Die Stadt Jena unterstreicht, dass bei der Einführung der Bezahlkarte sicherzustellen ist, dass keine zusätzlichen Kosten für Städte und Gemeinden entstehen. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da die Kommunen bereits vielfältige Aufgaben im Zusammenhang mit der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern wahrnehmen. Eine effiziente und kostengünstige Lösung ist daher von großer Bedeutung.

Fazit

Die Stadt Jena plant die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber und setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat Thüringen. Das Ziel ist es, eine einheitliche Regelung im gesamten Bundesland zu schaffen, um den Verwaltungsaufwand zu verringern und eine transparente Abwicklung von Sozialleistungen sicherzustellen. Dabei ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass keine zusätzlichen Kosten für Städte und Gemeinden entstehen. Dieser Ansatz zeigt, dass Jena bestrebt ist, effiziente und gerechte Lösungen im Bereich der Sozialverwaltung zu finden.

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