Soziales

Tragischer Hubschrauberabsturz in Kanada fordert Leben von Südtirolern

Ein schrecklicher Hubschrauberabsturz in einem kanadischen Skigebiet hat mindestens drei Menschen das Leben gekostet, darunter zwei bekannte Südtiroler. Vier weitere Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der Hubschrauber, der in den tragischen Vorfall verwickelt war, handelte sich um eine Agusta A119 Koala, die normalerweise bis zu acht Passagiere befördern kann, so berichtet die Nachrichten-Website “Global News”. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht klar, wie viele Menschen sich tatsächlich an Bord befanden.

Unter den Opfern sind zwei Südtiroler, von denen einer der Sohn des bekannten Unternehmers Georg Oberrauch ist. Die Identität der zweiten Person wurde als Andreas Widmann von TEXmarket, einem Südtiroler Familienunternehmen, bestätigt.

Vier weitere Personen, darunter der Geschäftsführer des Unternehmens Sportler, Jakob Oberrauch, der Finanzchef Johannes Peer sowie Emilio Zierock von der renommierten Weinkellerei Foradori, wurden bei dem tragischen Vorfall verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie von dem Unternehmen bestätigt wurde.

Die genaue Ursache für den Hubschrauberabsturz bleibt vorerst unklar, und die Ermittlungen sind im Gange. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach den Familien der Opfer sein tiefes Beileid aus und ordnete an, dass das Generalkonsulat in Vancouver den Verletzten so weit wie möglich Hilfe leisten solle. Das italienische Generalkonsulat in Vancouver steht in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden und Krankenhäusern, um Unterstützung zu gewährleisten.

Drei weitere Männer aus Südtirol wurden bei dem Unglück schwer verletzt. Auch der Ski-Guide erlitt schwere Verletzungen. Der Pilot des Hubschraubers kam tragischerweise ebenfalls ums Leben. Der Hubschrauber gehörte dem Unternehmen “Northern Escape Heli-Skiing”, das Flüge in der Provinz British Columbia anbot.

Der Absturz ereignete sich etwa 700 Kilometer nordwestlich von Vancouver, in der Nähe der Stadt Terrace. Dieses Gebiet ist bei Freunden des Heliskiing sehr beliebt. Beim Heliskiing werden Wintersportler mit dem Hubschrauber auf einen Gipfel geflogen, von dem aus sie ihre Abfahrt durch unberührten Tiefschnee beginnen.

Die Nachricht von diesem tragischen Vorfall hat nicht nur die Familien der Opfer, sondern auch die gesamte Gemeinschaft in Südtirol und darüber hinaus tief erschüttert. Die Gäste, die mit dem Unternehmen Ski fahren, und die Mitarbeiter, die jedes Jahr mit ihnen arbeiten, sind ein integraler Teil der Northern Escape Heli-Skiing-Familie, wie der Geschäftsführer des Unternehmens betonte.

Die tiefe Trauer über den Verlust von Menschenleben bei einem so tragischen Ereignis ist kaum in Worte zu fassen. Die gesamte Region und die Skigemeinschaft trauern um die Opfer und sind in Gedanken bei den Familien und Freunden, die in dieser schweren Zeit Trost und Unterstützung benötigen.

Diese traurige Nachricht erinnert uns daran, wie wichtig es ist, in der Freizeitaktivitäten, wie dem Heliskiing, stets auf die Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Unfälle wie dieser sind schmerzliche Erinnerungen daran, dass Abenteuer im Freien immer mit Risiken verbunden sind und höchste Sorgfalt geboten ist.

In Erinnerung an diejenigen, die bei diesem tragischen Vorfall ihr Leben verloren haben, werden die Gemeinschaften in Südtirol und Kanada gemeinsam trauern und Unterstützung bieten, um die schwierigen Zeiten zu bewältigen.

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