Soziales

Universitäten in Leipzig und Dresden im Rennen um Exzellenzcluster

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen des aktuellen Exzellenzwettbewerbs fünf neue Clusteranträge sächsischer Universitäten für die Endrunde nominiert. Dies stellt einen bedeutenden Schritt für die Universitäten Leipzig und Dresden dar, die nun ausgereifte Konzepte zu ihren Forschungsvorhaben einreichen sollen. Diese werden Ende 2024/Anfang 2025 von einer hochrangigen wissenschaftlichen Kommission bewertet. Anschließend wird entschieden, welche Exzellenzcluster im siebenjährigen Förderzeitraum von 2026 bis 2032 finanziert werden.

Die Exzellenzstrategie des Bundes zielt darauf ab, forschungsstarke Universitäten weiter zu fördern und herausragende Forschungsprojekte zu unterstützen. In diesem Zusammenhang haben sowohl die Universität Leipzig als auch die Technische Universität Dresden wichtige Meilensteine erreicht.

Die Universität Leipzig hat zwei Cluster-Anträge in die Endrunde des Exzellenzwettbewerbs geschafft: “Atmende Natur – Wechselwirkungen zwischen Biodiversität, Klima und menschlichem Verhalten” sowie das “Leipzig Centrum für Metabolismus (LeiCeM)”, das sich mit der Erforschung und Verbesserung der Stoffwechselgesundheit befasst.

Die TU Dresden kann neben den drei neu nominierten Clustern auch drei mögliche Folgeanträge für bereits aktuell geförderte Exzellenzcluster vorbereiten. Die vorgeschlagenen Cluster-Vorhaben in Dresden umfassen Themen wie “Verantwortungsvolle Elektronik im Zeitalter des Klimawandels”, “Verhalten im Kontext: Berechnungen von Verhalten durch Gehirn und Maschine in komplexen und unsicheren Umgebungen” sowie “CARE: Klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen”.

Die Auswahl der Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten erfolgt anhand wissenschaftsgeleiteter Auswahlverfahren, die von der DFG und dem Wissenschaftsrat im Auftrag von Bund und Ländern durchgeführt werden.

Die Nominierung dieser Cluster-Anträge stellt eine Anerkennung der Forschungsleistungen der sächsischen Universitäten dar und unterstreicht ihre Position in der deutschen Forschungslandschaft. Die Universitäten in Leipzig und Dresden können nun darauf hoffen, in den kommenden Jahren weitere Exzellenzcluster zu etablieren und ihre wissenschaftlichen Aktivitäten weiter auszubauen.

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