Soziales

Vietnamesischer Film “Cu Li khong bao gio khoc” im Wettbewerb der Berlinale 2024

Der vietnamesische Film “Cu Li khong bao gio khoc” (Cu Li weint nie) des Regisseurs Pham Ngoc Lan wird im Panorama-Wettbewerb der Berliner Internationalen Filmfestspiele (Berlinale) konkurrieren, die vom 15. bis 24. Februar stattfinden werden.

Ein Erfolg für Vietnam bei der Berlinale

Dieser Film markiert das vierte Mal, dass Vietnam an diesem renommierten Festival teilnimmt. Es ist auch das zweite Werk von Pham Ngoc Lan auf dem jährlichen Festival, nachdem der Film “Ein gutes Land” 2019 in der Kategorie Kurzfilm konkurrierte.

“Cu Li weint nie” wurde von Lan seit 2017 hegt und über einen langen Zeitraum entwickelt. Die beiden Produzentinnen Nghiem Quynh Trang und Tran Thi Bich Ngoc, die auch Produzentinnen der Filme “Bi, hab keine Angst!” und “Brillante Asche” sind, haben das Projekt unterstützt. Regisseur Phan Dang Di war als künstlerischer Schöpfer im Team dabei.

Die Handlung des Films

Im Film kehrt Lady M., eine Rentnerin aus Vietnam, nach Berlin zurück, als sie erfährt, dass ihr entfremdeter deutscher Ehemann gestorben ist. Das Erbe, das ihr Mann ihr hinterlassen hat, besteht aus einer Urne mit seiner Asche und Cu Li, seinem Haustier, einem Pygmäen-Faulaffen (einem Primaten, der hauptsächlich in Südostasien vorkommt). Nach ihrer Rückkehr nach Vietnam stellt Lady M. fest, dass ihre schwangere Nichte Van überstürzt heiratet und befürchtet, dass sie die gleichen Lebensfehler wie sie machen wird. Lady M. begibt sich auf eine Reise, um ihre Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die bewegte Vergangenheit Vietnams heraufzubeschwören.

Pham Ngoc Lan – Ein aufstrebender Regisseur

Pham Ngoc Lan wurde 1986 geboren und bevor er seinen ersten Spielfilm “Cu Li weint nie” drehte, arbeitete er intensiv an Kurzfilmen. Neben “Ein gutes Land”, “Eine andere Stadt” und dem Kurzfilm “Der Fluss ist unsichtbar”. Seine Arbeit erhielt 2020 den Asino d’Oro (Goldener Esel) Award im Rahmen des internationalen Kurzfilmfestivals Concorto in Italien.

Die Berlinale – Ein weltweit renommiertes Filmfestival

Die Berlinale wurde 1951 ins Leben gerufen und gilt als eines der drei größten und renommiertesten Filmfestivals der Welt, auf einer Ebene mit dem Filmfestival von Venedig in Italien (1932) und dem Festival von Cannes in Frankreich (1946).

“Cu Li weint nie” ist ein vielversprechender Film, der die Zuschauer auf eine bewegende Reise mitnimmt und gleichzeitig ein wichtiges Kapitel in der Geschichte Vietnams beleuchtet. Mit der talentierten Besetzung und der bewährten Zusammenarbeit von Pham Ngoc Lan verspricht der Film, bei der Berlinale und weltweit Eindruck zu hinterlassen. Es wird spannend sein zu sehen, wie dieser bedeutsame Film die Diskussion über die Geschichte der Magdalenenwäschereien in Vietnam vorantreiben wird.

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